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DXA Messung
(Dual Energy X-Ray Absoptiometry)

Knochendichtemessung

Osteoporose (Knochenschwund) ist die häufigste Erkrankung des Skeletts. Durch einen krankhaften Verlust des organischen und Mineralanteils des Knochens wird dieser brüchig und instabil. Diese Erkrankung tritt bei jeder dritten Frau ab dem 50. Lebensjahr auf, aber auch Männer sind betroffen.

Folgende Risikofaktoren beeinflussen die Knochendichte:

  • Lebensstil
  • Alter
  • Geschlecht
  • Veranlagung
  • Rauchen
  • Stoffwechselkrankheiten
  • und bestimmte Medikamente.

Durch eine Knochendichtemessung ist eine Früherkennung der Osteoporose möglich.

Der Knochenschwund ist klinisch und im Röntgenbild schwer zu diagnostizieren. Allmählich kommt es zu Einbußen der Knochenqualität. Bei substanziellem Verlust der Knochenmasse, ab ca. 30 Prozent, drohen Knochenbrüche, oft auch Schmerzen. Bei der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) untersuchen wir die Dichte, beziehungsweise den Kalksalzgehalt und die Qualität des Knochens. Mithilfe dieses Verfahrens lässt sich das Risiko einer Osteoporose (Knochenschwund) einschätzen. Die Diagnostik der Osteoporose umfasst eine körperliche Untersuchung und eine Knochendichtemessung sowie je nachBedarf Blut- und Harnanalysen sowie Röntgenaufnahmen der gefährdeten Körperregion.

Therapie

Die Behandlung der Osteoporose umfasst ein gezieltes Training der Muskulatur, welche an den Knochen ansetzt und so einem Knochenschwund vorbeugt. Verschiedene Medikamente können das Knochenbruchrisiko senken. Spezielle Verfahren und Hilfsmittel stabilisieren oder stützen die Wirbelsäule.

Vorteile der Knochendichtemessung im Standardverfahren
Dual Energy X-Ray Absorptiometry (DXA):

• Minimale Strahlenbelastung
• Kaum Messfehler
• Schnell durchführbar

Indikationen zur DXA-Messung:

• Alter > 65 Jahre unabhängig von Risikofaktoren
• postmenopausale Frauen mit Frakturen
• Abnahme der Körpergröße
• Rückenschmerzen unklaren Ursprungs
• Langzeit-Medikamententherapie (> 6 Monate) z.B. mit Kortikosteroiden
• Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfuntion)
• schlanke Raucherinnen/Raucher
• Frauen mit längerer Hormontherapie