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Aufbau der Wirbelsäule

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus den knöchernen Wirbelkörpern und den dazwischenliegenden Bandscheiben, welche als Puffer wirken. Zudem sind die einzelnen Wirbelkörber über sogenannte Facettengelenke verbunden.

Die Wirbelsäule lässt sich in vier Abschnitte gliedern:
Halswirbelsäule (7 Halswirbelkörper)
Brustwirbelsäule (12 Brustwirbelkörper)
Lendenwirbelsäule (5 Lendenwirbelkörper)
Kreuz- und Steißbeinregion

Von der Seite betrachtet hat die Wirbelsäule eine doppelte S-Form. Dadurch wird die Fähigkeit zur Abfederung von Belastungen nochmals verbessert und Lasten werden gleichmäßiger verteilt.

Die Wirbelsäule bildet das Grundgerüst unseres Rumpfes und hat folgende Funktionen:
Stützfunktion
Dämpfung
Bewegungsfunktion
Schützfunktion (Rückenmark und Nerven)

Die Wirbelbögen der einzelnen Wirbelkörper bilden den sogenannten Spinalkanal, in dem sich das Rückenmark und die Nervenabgänge befinden.

Im Laufe unseres Lebens kommt es unweigerlich zu Abnutzungserscheinungen der Wirbelsäule. Dieser altersabhängige Umbau der Wirbelsäule, auch Degeneration genannt, kann bereits ab dem 25. Lebensjahr beginnen. Neben genetischen Faktoren spielen berufliche Belastung und mangelnde körperliche Aktivität eine Rolle.

Erkrankungen der Wirbelsäule

Erkrankungen der Wirbelsäule haben häufig unterschiedliche Ursachen.

Zur Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ist daher zunächst ein hohes Maß an diagnostischer Kompetenz notwendig, um dann aus dem breiten Spektrum an konservativen und operativen Versorgungsmöglichkeiten die richtige Therapie auszuwählen.
Bei jedem Patienten sollte nach ausführlicher Anamnese, klinischer Untersuchung und häufig bildgebender Diagnostik eine Arbeitsdiagnose erarbeitet werden und daraus die optimale und auf den Patienten abgestimmteTherapie abgeleitet werden. Eine Vielzahl unserer Patienten wird konservativ, d.h. ohne operative Intervention behandelt.

Eingeengter Spinalkanal