Coxarthrose

Als Coxarthrose bezeichnet man den Hüftgelenksverschleiß, welcher durch mechanische oder biologische Faktoren bedingt ist. Durch die verbesserte Lebenserwartung nimmt die Anzahl der Menschen, die an Coxarthrose erkrankt sind, stetig zu. Somit gehört die Implantation einer Hüftprothese zu den häufigsten und auch erfolgreichsten Operationen in der Orthopädie.

Die Hüftgelenksarthrose ist durch eine zunehmende Schmerzsymptomatik gekennzeichnet. Die Patienten klagen im Anfangsstadium häufig über einen Belastungsschmerz. Im Verlauf treten Ruheschmerzen, Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk und ein Leistenschmerz hinzu.

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Diagnose

Die Diagnose einer Coxarthrose ist durch Erhebung der Krankengeschichte und eine fundierte klinische Untersuchung durch einen Facharzt für Orthopädie oftmals schon zu stellen. Im Röntgenbild zeigen sich die typischen Arthrosezeichen wie ein verminderter Gelenkspalt und Osteophytenbildung. Weitere Schnittbildverfahren wie z.B. die Kernspintomographie könnten weitere Informationen liefern bzw. andere Erkrankungen ausschliessen.

Bei ausgeschöpfter und erfolgloser konservativer Therapie, kann durch eine Hüftprothesenoperation der Schmerz beseitigt und die Gehfähigkeit deutlich verbessert werden.